Handlungskompetenz

Handlungskompetenz sieht anders aus !

Der Kopf sitzt an der richtigen Stelle und die Gehirnhälften kümmern sich um ihre  Aufgaben. Intellekt und Emotionen arbeiten situationsgerecht zusammen und bereiten die großen und kleinen Entscheidungen "mundgerecht" vor. So oder so ähnlich stellen wir uns Kompetenz vor. Es ist etwas komplexer !

Die berufliche Handlungskompetenz ist nach Kauffeld & Grote (2002) die Summe von Fähigkeiten, Fertigkeiten, Denkmethoden und Wissensbeständen des Menschen, unterteilt in vier Facetten: Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz

Ich teile die Ansicht von Maurer (2009), dass die Selbstkompetenz die Basis für alle anderen Kompetenzentwicklungen ist.

Selbstkompetenz ist demnach die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, Leistungsbereitschaft zu entfalten, sich selbst zu organisieren, Durchhaltevermögen und Willensstärke zu zeigen und die eigenen Emotionen wahrzunehmen und damit angemessen umzugehen.

Wesentlicher Parameter dazu ist die Selbstwahrnehmung, d.h. neben der Wahrnehmung der eigenen Emotionen gehört auch die reale Einschätzung der eigenen Stärken und Grenzen und das Selbstvertrauen, sich seiner Werte und Fähigkeiten bewusst zu sein.

Der zweite wesentliche Parameter ist das Selbstmanagement, bestimmt von einer optimistischen Grundeinstellung, einer emotionalen Selbstkontrolle, einer hohen Leistungsbereitschaft und einer aufrichtigen, integeren und vertrauenswürdigen Haltung.